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8 Terms
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ES
=> Instanz der Triebe, Wünsche + Bedürfnisse
- ES = elementarste Schicht, die vom ersten Lebenstag an vorhanden ist
- Lustprinzip
- Triebwünsche --> bestimmtes Ziel + Objekt
- keine Wertungen, kein Gut und Böse, keine Moral; nur das Ziel: blindes Streben nach Befriedigung der Triebe, Wünsche, Bedürfnisse, --> erlebt als lustvolle Entspannung
- leistet die bewusste Auseinandersetzung mit der Realität
- Realitätsprinzip
- enthält alle zur Anpassung an die Umwelt kognitiven Fähigkeiten + Funktionen --> Aufnahme, Verarbeitung + Speicherung von Infos
- Kompromiss zwi. ungehemmten Anpsrü. des Es und Anford. der Außenwelt
- Fähigkeit, besonnen und vernünftig zu handeln
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ÜBER-ICH
= Träger des Ich-Ideals, an dem sich das ICH misst, ein Leit- und Denkbild, wie das ICH gern sein möchte
- umfasst Wert- und Normvorstellungen - führt Verhalten des ICH im Sinne der geltenden Moral - Moralitätsprinzip (einer Gesellschaft bzw. einer Gruppe) - bewertet die Triebwünsche, ob sie zugelassen werden oder nicht
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Dynamik der Persönlichkeit
- ES, ICH und ÜBER-ICH = in ständiger Wechselbeziehung, in einem Mit- und Gegeneinander - jede Instanz erfüllt bestimmte Funktionen: --> ICH steht im Mittelpunkt des Freud´schen Persönlichkeitsmodell; hat zentrale Aufgabe: muss versuchen, den verschiedenen Ansprüchen und Forderungen des ES, ÜBER-ICH und der Realität gerecht werden --> Konflikte sind unvermeidlich
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ICH-Stärke
- ICH kann Anforderungen des ES, ÜBER-ICH + Realität unter einen Hut bringen + sich ggü. den Instanzen durchsetzen
(= Gleichgewicht zwischen den einzelnen Persönlichkeitsinstanzen und der Realität)
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ICH-Schwäche
- ICH kann nicht vermitteln --> Ungleichgewicht - Möglichkeiten der ICH-Schwäche: - ES siegt über ICH - ÜBER-ICH siegt über ICH - Realität siegt über ICH
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Schlussfolgerung für die Erziehung (Dynamik der Persönlichkeit)
- emotionale Zuwendung + Vermittlung von Reizen = Voraussetzung für Entstehung eines starken ICH - Förderung des ICH erfolgt auch durch: - Förderung der kognitiven Fähigkeiten, wie Sprache, Intelligenz, Denken angemessene Befriedigung der Wünsche (ES) - Freiräume für eigene Aktivitäten - Aufzeigen von Grenzen (--> bewusste Auseinandersetzung mit der Realität + Urteilsfähigkeit) - demokratischer Erziehungsziel (weder autoritär noch Laissez-faire ist gut (zu streng, Unterdrückung / lässt das Kind nichts selbst erfahren und machen --> schlechtes ICH)